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03.07.2019

DMB Mieterbund Nordhessen e.V.: Sozialwohnungsquote in Kassel richtiges Signal – Wohnraum-Studie der Stadt zeigt Versäumnisse auf-

Die Entscheidung der Kasseler Stadtverordnetenversammlung, bei Neubauten unter bestimmten Voraussetzungen eine Sozialwohnungsquote von 25 Prozent festzulegen, wird vom Mieterbund Nordhessen begrüßt. „Es hat zwar ziemlich lang gedauert, bis sich die Stadtverordneten zu diesem Schritt entschlossen haben und wir hätten uns auch etwas mehr Mut bei der Beschlussfassung gewünscht, aber dass es jetzt endlich eine Quote für Sozialwohnungen in Kassel gibt, ist ein richtiges Signal“, kommentiert der Vorsitzende des Mieterbundes Harald Kühlborn. Der Mieterbund habe eine Sozialwohnungsquote bereits seit langem gefordert. Kühlborn: „Dass sich die Stadtverordnetenversammlung nicht dazu durchringen konnte, eine Sozialwohnungsquote ohne Einschränkungen zu fordern, ist bedauerlich – die Vergangenheit und die aktuellen Bauvorhaben in der Stadt zeigen, dass Appelle an Investoren in der Regel nicht ausreichen“, so Kühlborn weiter.

Die von der Stadt vorgestellte Wohnraumbedarfsanalyse des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) zeige, dass der Neubau von zusätzlichen Wohnungen in Kassel „leider wie von uns seit längerem kritisiert, dem tatsächlichen Bedarf hinterherhinkt“, betont Kühlborn. Der Kasseler Stadtbaurat Christof Nolda hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, dass die Zahlen, die das IWU im Auftrag der Hessischen Landesregierung bereits Ende 2017 erhoben hatte, überzogen seien. „Damals hatte das IWU für die Zeit von 2020 bis 2030 ebenfalls einen Bedarf von rund 900 Wohnungen errechnet – nur beim Nachholbedarf gehen die Zahlen zwischen 2017 und den aktuellen IWU-Zahlen auseinander“, rechnet der Mieterbundsvorsitzende vor. „Es ist gut, dass jetzt der Bedarf klar und deutlich vorliegt und dass sich alle Parteien in der Stadtverordnetenversammlung und die Mitglieder des Magistrats jetzt um die drängenden Probleme am Kasseler Wohnungsmarkt kümmern, statt Bedarfe zu bestreiten“, so Kühlborn. Der Mieterbund Nordhessen werde weiter alle Initiativen unterstützen, die dazu geeignet sind, mehr bezahlbaren Wohnraum in Nordhessen zu schaffen.



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