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28.09.2017

DMB Mieterbund Nordhessen e.V. unterstützt Forderung der SPD nach Einführung einer Sozialwohnungsquote in Kassel

„Wir unterstützen die Forderung der Kasseler SPD ohne Wenn und Aber, für Neubauwohnungen eine Sozialwohnungsquote einzuführen“, reagiert Dr. Willi Hilfer, Vorsitzender des Mieterbundes Nordhessen e.V. auf eine Initiative der örtlichen Sozialdemokraten. Auch die Einführung einer Milieuschatzsatzung für bestimmte Stadtteile sei sinnvoll, um zu verhindern, dass einkommensschwächere Bevölkerungsgruppen verdrängt werden. Allerdings müssen jetzt schnell konkrete Maßnahmen getroffen werden, um den sozialen Wohnungsbau anzukurbeln, so Dr. Hilfer: „Wir haben keine Zeit mehr für endlose Diskussionen, denn die Lage auf dem sozialen Wohnungsmarkt in Kassel ist katastrophal“.

Der Bestand an Sozialwohnungen in Kassel liegt nur noch bei rund 8000 Wohnungen. In 2006 waren es noch 10.500. Ständig fallen weitere Wohnungen aus der Sozialbindung heraus, so dass der Bestand weiter schrumpfe, so Dr. Hilfer weiter. Dagegen steige der Bedarf immer weiter an. „Kaum einer der vielen Anspruchsberechtigten erhält tatsächlich eine Sozialwohnung“, ist der Mieterbundsvorsitzende überzeugt.

Alleine in Kassel fehlen zurzeit mehr als 8.000 Sozialwohnungen. Die Vergangenheit habe gezeigt, so Dr. Hilfer, dass ohne besondere Maßnahmen eben keine neuen Sozialwohnungen gebaut werden. Deshalb sei es auch falsch zu glauben, allein auf Neubau ohne Quoten zu setzen. „Wir vom Mieterbund Nordhessen schlagen daher vor, dass ab sofort eine Sozialwohnungsquote von 20% für Neubauwohnungen in Kassel eingeführt wird“, fordert Dr. Hilfer. Dies belaste die Investoren nicht zu sehr und stelle dennoch sicher, dass endlich wieder Sozialwohnungen in signifikanter Anzahl gebaut werden. Zu bedenken sei auch, dass selbst wenn jetzt sofort gehandelt würde, noch etliche Jahre ins Land ziehen, bis die Sozialwohnungen dann endlich bezugsfertig sind, so Dr. Hilfer: „Wir appellieren daher an alle Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung einer Sozialwohnungsquote zuzustimmen und zügig die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen, damit die Anzahl der so dringend benötigten Sozialwohnungen in Kassel auch wirklich wieder ansteigt und sich der Schrumpfungsprozess nicht fortsetzt“.

 



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