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16.11.2017

Entmietung im Vorderen Westen - DMB Mieterbund Nordhessen kämpft für Interessen der Mieter der Goethestraße 71 und 73

„Die Art und Weise wie der neue Eigentümer der Häuser Goethestraße 71 und 73 mit den Mietern umgeht, ist rechtlich nicht haltbar“, informieren das Vorstandsmitglied des DMB Mieterbundes Nordhessen e.V. Rechtsanwalt Henrich Werhahn und der Geschäftsführer des Mieterbundes Rechtsanwalt Folker Gebel über ein Ergebnis einer Mieterversammlung in den Geschäftsräumen des Mieterbundes Nordhessen. Im Rahmen der Mieterversammlung wurde das weitere gemeinsame Vorgehen gegen die Kündigungs- und Abmahnungswelle des neuen Eigentümers der Häuser Goethestraße 71 und 73 besprochen und die Mieter umfassend rechtlich beraten. An der Versammlung haben ein Dutzend betroffene Mieter, die sich als Interessengemeinschaft organisiert haben, teilgenommen.

Erst im vergangenen Jahr gab es einen Eigentümerwechsel in der Goethestraße 72 und 73. Der neue Eigentümer lässt nichts unversucht, den Mietern das Leben in den Häusern so schwer wie möglich zu machen. Den Mietern werden Abmahnungen und Kündigungen zugeschickt, von denen jedoch die meisten rechtlich nicht haltbar sind, so Rechtsanwalt Gebel. Die Goethestraße 73 steht aktuell- also knapp ein Jahr nach dem Besitzerwechsel - im Vorderhaus vollständig leer, im Hinterhaus sind es noch einige wenige Mieter. Gebel: „Viele Mieter konnten dem Druck aus den unterschiedlichsten Gründen nicht standhalten und sind ausgezogen“. Es laufe eine „regelrechte Entmietungswelle“, so Gebel weiter. Längst überfällige Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen werden vom Vermieter nicht durchgeführt, offenbar versuche er auch auf diesem Wege die restlichen Mieter loszuwerden. Ziel sei es offenbar, anschließend Luxussanierungen durchzuführen und die Mietwohnungen in teure Eigentumswohnungen umzuwandeln, so der Mieterbund-Geschäftsführer.

Prof. Dr. Hermann Bullinger, im Vorstand von Kassel West e.V. und Mitglied des Mieterbundes, appellierte an die Stadt Kassel, sich endlich dafür einzusetzen, dass die soziale Struktur des Vorderen Westens bestehen bleibt. Es liege auch im dringenden Interesse der Stadt, zu verhindern, dass preisgünstiger Wohnraum immer weiter verschwinde und durch teure Eigentumswohnungen ersetzt würde. Dr. Bullinger: „Es kann und darf nicht sein, dass sich in bestimmten Stadtteilen nur noch wohlhabende Menschen eine Wohnung leisten können“. Die bestehenden Erhaltungssatzungen der Stadt Kassel, die ausdrücklich zur Erhaltung einer sozial ausgewogenen Bevölkerungsstruktur dienen, müssten daher konsequent angewendet oder entsprechend erweitert werden, forderten Prof. Dr. Hermann Bullinger und Henrich Werhahn abschließend.

 



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